Zum Inhalt springen

OSTEOPOROSE

Die stille Gefahr fĂ¼r die Knochen

Wenn Stabilität verloren geht und das Bruchrisiko steigt Etwa 50 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer Ă¼ber 50 Jahren erleiden im Laufe ihres Lebens einen osteoporosebedingten Knochenbruch. Durch FrĂ¼hzeitige Diagnose lieĂŸe sich Osteoporose oft aufhalten.
Physiotherapeut dehnt den Nacken einer Frau während einer manuellen Therapie zur Schmerzlinderung.
Dekoratives Bild mit einem weichen Farbverlauf in verschiedenen Dunkelblautönen.

Wer ist betroffen?

Vor allem Frauen nach der Menopause, aber auch Männer sind betroffen. Hauptursachen sind das zunehmende Alter und sinkende Östrogenspiegel. Weitere Risikofaktoren sind:
  • Bewegungsmangel
  • Chronische Grunderkrankungen
  • Hochdosierte Glucocorticoidtherapie
In Deutschland leben etwa 6 Millionen Menschen mit Osteoporose, mit jährlichen Gesundheitskosten von rund 13,8 Milliarden Euro.

Symptome &
klinische Bedeutung

Osteoporose bleibt häufig lange symptomlos und wird oft erst durch sogenannte Fragilitätsfrakturen erkannt. Typische BrĂ¼che sind Wirbelkörperfrakturen und Schenkelhalsfrakturen. Diese treten oft schon bei geringer Belastung auf und sind ein Warnsignal.
Ein Chiropraktiker hält ein anatomisches Modell einer menschlichen Wirbelsäule und erklärt es einem Patienten.

Diagnostik der Osteoporose

Nutzen Sie Inhaltsbereiche fĂ¼r alles, was Sie zwischen Ihren Hauptblöcken wie Hero, Preisgestaltung, Testimonials usw. platzieren möchten.
Erhebung der Krankengeschichte und Bewertung des Knochenbruchrisikos
  • z. B. mit dem DVO-Frakturrisikorechner
Knochendichtemessung (DXA) in der Radiologie oder Orthopädie
  • Nachweis verminderter Knochendichte
Bestimmung des Frakturrisikos und Diagnostik der Osteoporose
  • Nachweis von Frakturen und Ausschluss anderer Ursachen

KI‒basierte

FrĂ¼herkennung

KI unterstĂ¼tzt die Osteoporose-FrĂ¼herkennung:
  • Automatisierte KI-Analyse bestehender Skelettröntgenaufnahmen auf Hinweise einer verminderten Knochendichte – ohne zusätzliche Untersuchungen
  • FrĂ¼hzeitige Identifikation von Risikopatient:innen zur rechtzeitigen Prävention, Diagnostik und Therapie

Leitlinien

Die aktuelle DVO-Leitlinie (2023/2026) empfiehlt:
  • Basisdiagnostik bei Frauen ab 50 Jahren (nach der Menopause)
  • Bei Männern ab 50 Jahren bei vorhandenen Risikofaktoren
Eine frĂ¼hzeitige Risikoabschätzung ist entscheidend fĂ¼r den Therapieerfolg.

Lebensstil & Prävention

Aktiv bleiben und Risiken minimieren.

Ein gesunder Lebensstil ist wichtig

  • RegelmĂ¤ĂŸige Bewegung (vorzugsweise im Freien)
  • Erhalt der Mobilität
  • Konsequente Sturzprophylaxe

Zusätzlich wichtig

  • Untergewicht vermeiden (BMI > 20 anstreben)
  • Immobilisation vermeiden

Verzicht auf

  • Rauchen
  • ĂœbermĂ¤ĂŸigen Alkoholkonsum
Alkohol in grĂ¶ĂŸeren Mengen schwächt den Knochenstoffwechsel und erhöht das Frakturrisiko.
  • Phosphatreiche Lebensmittel
z. B. stark verarbeitete Produkte, Cola oder Fast Food, da ein hoher Phosphatgehalt den Knochenabbau fördern kann.

Abgrenzung zu anderen Knochenerkrankungen

Osteoporose ist nicht gleich Osteomalazie
  • Osteoporose/Osteopenie: Verminderte Knochendichte
  • Osteomalazie: Gestörte Mineralisierung des Knochens bei erhaltener Struktur

Therapie & Behandlung

Die Behandlung basiert auf mehreren Säulen:
Basistherapie:
  • Vitamin D3
UnterstĂ¼tzt die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und ist entscheidend fĂ¼r stabile Knochen. Ein Mangel ist sehr häufig: In den Herbst‒ und Wintermonaten haben schätzungsweise bis zu 60–80% der Menschen zu niedrige Vitamin‒D‒Spiegel.
  • Calcium
Wichtiger Baustein des Knochens: sollte ausreichend Ă¼ber Ernährung oder ggf. Nahrungsergänzung zugefĂ¼hrt werden.
Medikamentöse Therapie:
  • Antiresorptiv: z. B. Bisphosphonate, Denosumab
Diese Medikamente bremsen den Knochenabbau, sodass mehr Knochensubstanz erhalten bleibt und das Risiko fĂ¼r KnochenbrĂ¼che sinkt.
  • Osteoanabol: z. B. Teriparatid
Diese Therapie fördert gezielt den Aufbau neuer Knochensubstanz und wird vor allem bei schwerer Osteoporose eingesetzt.

Häufigkeit & Altersverteilung

Eine Erkrankung des höheren Lebensalters
Die Prävalenz steigt mit dem Alter deutlich an: Eine Erkrankung des höheren Lebensalters


Unter 45 Jahre: unter 1% Ab 50 Jahre: Frauen: ca. 22,6% Männer: ca. 6,6% Ăœber 70 Jahre: Frauen: rund 45% Männer: etwa 17%
Damit betrifft Osteoporose vor allem alte Menschen - insbesondere Frauen Ă¼ber 70 Jahre.

VERTRAULICHE ANFRAGE STELLEN.

Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit – wir melden uns zeitnah und diskret bei Ihnen.
Vorname
Telefonnummer
Diskrete Kontaktaufnahme garantiert.
Ein lächelndes Paar sitzt nebeneinander vor dunkelrotem Hintergrund und sieht sich gegenseitig an.